Vorwort Präsident ÖSB

 

Kärnten ist ein Schachland mit lebendigen Vereinen und einem aktiven Landesverband. Über den Betrieb der Vereinsmeisterschaften hinaus sind Kärntner Initiativen regelmäßige Fixposten im österreichischen Schachsommer.

Auf einer soliden Basis gedeiht auch Spitze. Für mich persönlich ist Schach in Kärnten untrennbar mit der Erinnerung an Großmeister Karl Robatsch verbunden. Mit seinen Turniererfolgen und seinen schöpferischen Eröffnungsideen hat er zu seiner Zeit den Ruf von Schach-Österreich stark geprägt. Seine dramatische Partie gegen den regierenden Weltmeister Michael Tal bei der Schacholympiade Leipzig ist heute noch in Publikationen zu finden.

Robatsch hat in Kärnten würdige Nachfolger. Markus Ragger und Eva Moser sind heute klare österreichische Spitze.

Vor diesem Hintergrund gehen meine Grüße nach Feffernitz. Dort gibt es nicht nur einen Verein, der kräftig in der österreichischen Bundesliga umrührt. Es gibt auch ambitionierte Organisatoren. So gehen die österreichischen Staatsmeisterschaften 2014 in der allgemeinen Klasse und bei den Damen als Co-Produktion von SV Raika Rapid  Feffernitz und SK Feistritz-Paternion über die Bühne. Die Schacholympiade in Norwegen hat die Terminkalender international etwas ins Wanken gebracht. Der Österreichische Schachbund hofft trotzdem auf ein starkes Teilnehmerfeld für diese wichtigen Bewerbe.

Ich wünsche den österreichischen Schach Staatsmeisterschaften 2014 bestes Gelingen.

Prof. Kurt Jungwirth

Präsident des ÖSB